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Stadtrat von Zürich gegen familienverträgliche Arbeitsverhältnisse des Spitalpersonals

Mit einer Motion hatte Gemeinderat Bucher die Unterstellung des gesamten Spitalpersonals unter die Arbeits- und Ruhezeitvorschriften des Arbeitsgesetzes verlangt. Der Stadtrat möchte aber lieber beim status quo bleiben. Dieser biete mehr Flexibilität z.B. bei der Organisation von Diensten, überdies müssten für die Umsetzung 84 Stellen geschaffen werden, und auch seien einige der Betroffenen gegen die Unterstellung. Vor dem Bleistiftstreik von 1998 hatten sich mit denselben unsinnigen Argumenten auch die kantonalen Behörden gegen die Anwendbarkeit des Arbeitsgesetzes gewandt. Inzwischen gilt es an allen Spitälern der Schweiz für Assistenz- und an den meisten Spitälern auch für die Oberärzte und -ärztinnen als unbestrittener Standard. 

Zulassungsstopp passé - Aufruf

Nach langen 9 Jahren wird der Zulassungsstopp auch für Spezialisten endlich wieder aufgehoben
Nach Abschluss der Wintersession der eidgenössischen Räte ist nun klar, dass der Zulassungsstopp per 31. Dezember 2011 ausläuft.

Nationale Gesundheitspolitik

Wie so viele Bereiche ist auch das Gesundheitswesen der Schweiz nicht einfach dem Bund oder den Kantonen oder den Gemeinden überlassen. Es ist föderalistisch geprägt. Bund, Kantone und Gemeinden übernehmen Teilaufgaben. Grundsätzlich sind die Kantone für die Gesundheitsversorgung zuständig, der Bund für die soziale Krankenversicherung.

Von den Fragen der nationalen und der kantonalen Gesundheitspolitik sind die Patienten, die Krankenversicherer, die Ärztinnen und Ärzte und die weiteren sogenannten „Leistungserbringer“ betroffen.

Wer mischt mit?

Unter anderem sind dies: Bundesrat, National- und Ständerat, die Parteien, Verbände (FMH, santésuisse, Apotheker, Privatversicherer, Pharma, Spitäler H+, économiesuisse, VSAO etc.), Wirtschaftsvertreter, einzelne Gesundheitspolitiker, zahllose Experten.

Hauptanliegen und Promotoren

  • Qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung (alle Beteiligten)
  • Guter und schneller Zugang zu den Gesundheitseinrichtungen (Patienten)
  • Möglichst geringe Kosten (Bund, Kantone, Krankenversicherer, Parteien, viele Interessenverbände, Patienten {Selbstbehalt})
  • Rahmenbedingungen, die eine gute Medizin erlauben wie Ausbildung, Weiterbildung, Infrastruktur, korrekte Abgeltung, korrekte Arbeitsbedingungen in der Arztpraxis und im Spital (Leistungserbringer, Patienten)

Wie Fische, die nach Mücken schnappen, tauchen immer wieder einzelne Probleme und Fragestellungen auf und sorgen einmal bei jenen, einmal bei anderen Playern im Gesundheitsweisen für Aufregung. Weil es dank dem föderalistischen Wirrwarr kein übergeordnetes Konzept für eine schweizerische Gesundheitspolitik gibt, an denen die Einzelprobleme abgeglichen werden könnten, sind sie oft nur schwer zu bewerten. Die Folge von Entscheiden können oft nicht richtig abgeschätzt werden.

Welches sind aktuelle Themen?

  • Anstieg der Gesundheitskosten
  • SwissDRG: diagnosebezogene Fallpauschalen in den Spitälern ab 1.1.2012
  • Managed Care, Referendum ergriffen (Januar 2012)
  • Ablauf des Zulassungsstopps (1. Januar 2012)
  • Hausärztemangel
  • Ärztemangel
  • Pflegepersonalmangel

Infos gibt es mehr als genug - zum Beispiel bei:

VSAO Dachverband
FMH - Verbindungen der Schweizer Ärzte und Ärztinnen
Dialog von Bund und Kantonen
Obsan - Schweizerisches Gesundheitsobservatorium
Bundesamt für Gesundheit


Kontakt

Zürcher Spitalärztinnen VSAO
Bahnhofstrasse 3
CH-8610 Uster
Telefon +41 (0)44 941 46 78
Fax +41 (0)44 941 46 67
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