News | 11.12.2020

Abgesagt: Fusion Spital Uster & GZO

Die beiden Verwaltungsräte der Spitäler sahen durch die Pandemie weitere Risiken für die im 2023 geplante Fusion, weshalb diese nun abgesagt wird. Trotz allem wollen beide Spitäler weitere Kooperationsmöglichkeit nutzen. Wir als Verband bedauern, dass die Fusion der beiden Spitäler Uster und GZO gescheitert ist. So waren wir doch in der Ausarbeitung eines moderneren und zeitgemässen Personalreglements involviert.

Nachdem aufgrund COVID-19 die geplante Abstimmung am 17. Mai 2020 abgesagt werden musste, sehen nun die beiden Verwaltungsräte der Spitäler das Fusionsprojekt als zu risikobehaftet. Einer der bereits bekannten Faktoren Prozesse, Infrastruktur und die allgemeine Organisation zu ändern, sind gerade durch die Zusatzbelastung der Pandemie fast nicht zu stemmen. Gerade den Mitarbeitenden in allen Stufen beider Spitäler will man das nicht zumuten. „Der Verzicht auf die Fusion erlaubt es beiden Spitälern, sich noch besser auf die Herausforderungen der Zukunft einzustellen“, heisst es weiter in der heutigen gemeinsamen Medienmitteilung des Spital Usters und des Spital Wetzikons.
Trotz allem wollen beide Spitäler weitere Kooperationsmöglichkeit nutzen.

Wir als Verband bedauern, dass die Fusion der beiden Spitäler Uster und GZO gescheitert ist. Wir waren in der Ausarbeitung eines moderneren und zeitgemässen Personalreglements involviert, was bei den unterschiedlichen Arbeitsverhältnisse (öffentlich-rechtliche Uster – privatrechtliche GZO) gar nicht so einfach war. Nun stand besagtes Dokument vor der Finalisierung, und hätte dem gesamten Personal einen Mehrwert bringen können. Nun hoffen wir, dass die beiden Spitäler, jedes für sich, doch ein paar darin formulierte Ziele aufgreifen wird, und nicht alles irgendwelchen Sparmassnahmen zum Opfer fallen wird.

Die Medienmitteilung der beiden Spitäler findest du hier.