FAQ

Welchen Lohn für welche Arbeit?

Wir beantworten Ihre Fragen rund um das Thema Besoldung.

  • Allgemeine Bemerkungen

    Die Löhne für Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte im Kanton Zürich werden uneinheitlich festgelegt:
    Die meisten Spitäler wenden die kantonalen Lohntabellen an, allerdings bezüglich der Stufeneinreihung recht unterschiedlich. Die Stadtspitäler Triemli und Waid wenden die städtischen Lohntabellen an. Es gibt auch Spitäler, die faktisch die kantonalen Lohntabellen anwenden, ohne aber darauf zu verweisen. Schliesslich gibt es Spitäler, welche die Löhne ganz selber bestimmen.

  • VSAO-Lohnübersicht

    Die VSAO ZÜRICH Lohnübersicht  ist eine Übersicht über die kantonale und städtische Besoldungssystematik, welche den Standard der Spitäler im Kanton Zürich bilden.

  • Inkonvenienzentschädigungen

    Inkonvenienzentschädigungen werden für Nacht-, Wochenend- und Pikettdienste ausgerichtet. Meist kommt die kantonale Inkonvenienzentschädigung zum Zug (Nachtdienst Fr. 120, Wochenendtagdienst Fr. 80, Pikettdienst Fr. 40).

  • Privathonorare

    Können an Oberärztinnen und Oberärzte ausgerichtet werden. Die Höhe der Honorare ist je nach Fachrichtung bzw. Klinik sehr unterschiedlich. Es ist empfehlenswert, das Honorarreglement vorgängig zur Anstellung zu verlangen und sich die an der Klinik üblichen Honorare schriftlich bestätigen zu lassen.

  • Lohnberatung

    Mitglieder des VSAO ZÜRICH können bei der Geschäftsstelle anfragen, ob ihre aktuelle Lohneinreihung oder das Angebot für eine neue Stelle korrekt bzw. marktgerecht ist. Für die Lohnberatung werden folgende Angaben benötigt: Spital, Klinik, Funktion, Facharzttitel, Berufserfahrung total, Berufserfahrung im Anstellungsfach, bei OA: Berufserfahrung als OA.

  • Bruttolohn

    Die Besoldung wird im Vertrag oder in der Anstellungsverfügung, in Lohntabellen etc. immer als Bruttolohn (Lohnsumme ohne Abzüge) angegeben. Wird der Jahreslohn angegeben, ist das 13. Monatsgehalt schon eingerechnet. Siehe auch Nettolohn.

  • Nettolohn

    Netto ausbezahlt wird der Bruttolohn abzüglich Arbeitnehmer-Sozialabgaben für AHV, IV, EO, ALV, BVG und bei GAV-Spitälern Solidaritätsbeitrag. Siehe auch Bruttolohn.

  • Stufenaufstieg

    Die meisten Spitäler kennen keinen automatischen Stufenaufstieg mehr, mit Ausnahme des Wechsels der Assistenzärztinnen und Assistenzärzte nach zwei Jahren Berufserfahrung – dann muss der Wechsel von der Einstiegs-Klasse 19 in die Klasse 20 vorgenommen werden. Meistens ist wesentlich, dass die Anfangseinstufung stimmt, da Anpassungen während der Beschäftigung kaum mehr vorgenommen werden

  • Stellenwechsel

    Der Stellenwechsel ist für Assistenzärztinnen und Assistenzärzte in der Regel die einzige Gelegenheit zur Anpassung des Lohns. Es sollte daher genau darauf geachtet werden, dass das Angebot marktgerecht und korrekt ist. Meist gibt es einen (kleinen) Spielraum, den die Spitäler ausnützen können, vor allem wenn es schwierig ist, eine Stelle zu besetzen. Siehe auch Lohnberatung des VSAO ZÜRICH.

  • Ungenügendes Lohnangebot

    Der Lohn gehört zu den wesentlichen Teilen eines Anstellungsverhältnisses. Ohne Einigung über den Lohn gibt es kein gültiges Anstellungsverhältnis. Ist noch kein Vertrag mit definiertem Lohn unterzeichnet oder noch keine Anstellungsverfügung mit Angabe des Lohns in Kraft und ist dann das Lohn-Angebot des Spitals zu niedrig, muss eine Stelle nicht angetreten werden. Dies gilt auch dann, wenn dem Vorgesetzten zuvor eine grundsätzliche Stellenzusage abgegeben worden ist.

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